Freitag, 29. Mai 2009

F. Paul Wilson - „Die Gruft“

(Festa, 462 S., Tb.)
Handyman Jack war in der Nacht gerade über dem ersten Teil seiner persönlichen James-Whale-Retrospektive mit „Frankenstein“ eingeschlafen, als er am nächsten Morgen mit vollkommen verspanntem Rücken auf dem Sofa aufwacht und das Telefon klingelt. Zwei Monate nachdem sie ihn verlassen hatte, rief Gia an! Doch die Freude währt nur kurz: Jack soll nämlich die alte Dame Grace Westphalen ausfindig machen, die seit kurzem spurlos verschwunden ist. Bevor er sich auf den Weg zu Gia macht, nimmt er jedoch einen noch dringenderen Auftrag an: Die Großmutter von Mr Bahkti wurde nämlich auf der Straße brutal überfallen und überlebt die Nacht im Krankenhaus wahrscheinlich nicht.
Für zehntausend Dollar soll Handyman Jack die gestohlene Eisenkette zurückbringen, die der armen Frau gestohlen wurde und von der jeder in der Bahkti-Familie ein Exemplar besitzt. Handyman Jack, der außerhalb der Gesellschaft nach eigenen Regeln lebt, schafft das Unmögliche und rettet der sterbenden Frau das Leben. Doch was hat es mit dieser Kette auf sich, die magische Fähigkeiten zu besitzen scheint? Und hat das Verschwinden von Grace auch etwas mit der Sache zu tun? Darüber hinaus gilt es die Liebe von Gia zurückzugewinnen, die Jack verlassen hatte, als sie von seinem Job erfuhr … Mit „Die Gruft“ ist endlich der erste Roman der berühmten Handyman-Jack-Reihe von F. Paul Wilson auch auf Deutsch erhältlich. Dass es sogar einen Verein (www.repairmanjack.com) zu diesem Outlaw, der Unrecht zu vergelten sucht, gibt, dessen Präsident niemand Geringeres als Stephen King ist, verwundert bei den spannenden Grusel-Detektiv-Geschichten niemand.

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