Dienstag, 16. Februar 2010

Helene Tursten - „Tod im Pfarrhaus“

(btb, 352 S., HC)
Jacob Schyttelius, ein junger Lehrer, wird in dem Ferienhaus seiner Eltern von Kommissar Sven Andersson und seiner Kollegin Irene Huss erschossen aufgefunden, nachdem sie vom Rektor der Schule über dessen Verschwinden informiert wurden. Merkwürdig ist das mit dem Blut des Toten auf dem Computerbildschirm gezeichnete, von einem Kreis umrandete Pentagramm. Als die beiden Göteburger Kommissare seinen Eltern, das Pfarrer-Ehepaar Sten und Elsa Schyttelius, die Nachricht über den Tod ihres Sohnes überbringen wollen, werden auch sie erschossen in ihren Betten aufgefunden.
Im Arbeitszimmer des Pfarrers findet sich wiederum das bekannte Pentagramm in Blut auf dem PC-Monitor. Eine Untersuchung der Computer ergibt, dass alle Daten von der Festplatte gelöscht worden sind. Hängen die Morde mit den satanistischen Aktionen in der Gemeinde zusammen, denen der Pfarrer intensiv auf die Spur zu kommen versuchte? Oder spielt sich hier eine Familientragödie ab? Irene Huss macht sich auf den Weg nach London, wo Jacobs Schwester, die Computer-Spezialistin Rebecka Schyttelius, lebt und momentan wegen schwerer Depressionen behandelt wird. Während ihre Kollegen in Schweden mit dem Satanisten-Verdacht nicht weiterkommen, glaubt Irene, dass Rebecka und ihr Umfeld in London tiefer in den Fall verstrickt sind als angenommen. Spannender Schweden-Krimi in bester Tradition von Henning Mankell und Hakan Nesser.

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