Freitag, 20. März 2009

Julie Garwood - „Ein mörderisches Geschäft“

(Ullstein, 511 S., HC)
Drei Tage nach der Geburt ihrer Tochter Avery machte sich die soziopathische Jilly Delaney auf und davon, während Avery von ihrer Großmutter Lola und ihrer Tante Carolyn aufgezogen wurde. Im Alter von elf Jahren wird Avery aber von ihrer Mutter und ihrem Begleiter angeschossen und für tot gehalten, während Grandma tatsächlich getötet wurde.
Mittlerweile hat sich Avery beim FBI verdingt, zwar nicht als Agentin, sondern nur als Typistin, aber schon bald muss sie echte Agentin-Qualitäten unter Beweis stellen, als ihre Tante Carrie bei einem Besuch auf der Wellness-Farm Utopia, zu der Carrie auch Avery eingeladen hat, gekidnappt wird. Schnell findet sie heraus, dass sie zusammen mit einer Richterin und einer anderen Frau in einem Haus in den Bergen von Colorado in der Nähe von Utopia von ihrer tot geglaubten Mutter Jilly und dem Auftragskiller Monk gefangen gehalten wird. Zum Glück ist auch der ehemalige CIA-Agent John Paul dabei, Monk auszuschalten. Gemeinsam müssen sie einen raffinierten Plan entwickeln, der wahnsinnigen wie rachsüchtigen Jilly und ihrem hörigen Liebhaber das Handwerk zu legen … Spannender Psycho-Thriller um einen „weiblichen Hannibal Lecter“, psychologisch aber längst nicht so ausgefeilt wie die großartige „Hannibal“-Trilogie von Thomas Harris. Für einen kurzweiligen Lesethrill langt es aber allemal.

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