Freitag, 10. April 2009

Michael Robotham - „Adrenalin“

(Goldmann, 447 S., HC)
Als der bekannte Psychotherapeut Joe O’Loughlin den 17-jährigen Krebspatienten Malcolm davon abhalten kann, sich vom Dach des Royal Marsden Hospital zu stürzen, verbleibt ihm nicht viel Zeit, sein Heldentum zu genießen. Wenig später wird er nämlich von dem Londoner Kommissar Vincent Ruiz um eine Expertise bei einem Mordfall gebeten. Die übel zugerichtete Leiche der Krankenschwester Catherine McBride wurde am Ufer eines Kanals in der Nähe des Friedhofs gefunden, den O’Loughlin gerade mit seiner schönen Frau Julianne und seiner Tochter Charlie besucht haben.
Nach Sichtung der Leiche fällt O’Loughlin auf, dass die selbst beigebrachten Schnittwunden der Toten Ähnlichkeit mit den Gewaltphantasien seines Patienten Bobby Moran haben. Doch aus dem zu Gewaltausbrüchen neigenden jungen Mann wird der Psychologe nicht schlau. Stattdessen gerät O’Loughlin, dem gerade erst die Parkinson-Krankheit diagnostiziert wurde, selbst unter dringenden Tatverdacht, da eine ganz besondere Verbindung zwischen ihm und dem Opfer bestand. Als Julianne erfährt, dass ihr Mann in der fraglichen Nacht des 13. November auch noch mit einer Prostituierten geschlafen hat, droht das Leben des Psychotherapeuten gänzlich aus den Fugen zu geraten … Raffinierter und extrem spannender Psycho-Thriller in bester „Schweigen der Lämmer“-Tradition!

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