Samstag, 11. April 2009

Joe Meno - „Verdammte Helden“

(Heyne, 413 S., Pb.)
Der 17-jährige Brian Oswald hängt am liebsten mit seiner besten Freundin Gretchen herum. In ihrem Ford Escort funktioniert zwar selten die Anlage, doch wenn sie mal läuft, bekommt Metal-Head Brian kuriose Mixtapes mit Soundtracks zu seinem Leben zu hören, Tracks von den Ramones, The Clash, The Dead Milkmen und den Misfits. Obwohl Gretchen etwas pummelig ist, verliebt sich Brian in sie und träumt davon, sie zu entjungfern.
Doch Gretchen überlässt diese heikle Aufgabe dem Fascho-Schläger Tony Degan, worauf sich die Wege von Brian und Gretchen eine Weile trennen. Dafür hängt Brian oft mir Mike zusammen, der immer coole Mädchen zu sich einlädt und Brian so auch sein erstes Sex-Erlebnis besorgt. Brian rutscht immer mehr in die Punk-Szene hinein und erfährt dort, wie cool es sein kann, mit Gleichgesinnten sein Anderssein zu teilen. Als Brian von seiner Freundin Dorie wegen ihres Ex-Freundes verlassen wird, sehnt er sich aber umso mehr nach Gretchen …
Mit seinem dritten Roman ist Joe Meno der große Durchbruch in den USA gelungen. „Verdammte Helden“ schildert auf amüsante, aber auch mitfühlende Art und Weise die Probleme des Erwachsenwerdens. Eine Art „High Fidelity“ für Teenager …

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